Palladiumpreis Prognosen: die wichtigsten Trends und Kursziele
- Kurzfristig: Palladium zeigt aktuell eine Seitwärtsbewegung zwischen 900 USD und 1100 USD. Ein Ausbruch über die 1000-USD-Marke könnte kurzfristiges Aufwärtsmomentum mit Zielen bei 1090 USD und 1260 USD auslösen. Ein Bruch unter 900 USD würde hingegen das Tief von 815 USD ins Visier rücken.
- Mittelfristig: Der Preis bewegt sich weiterhin unter den 50er und 200er SMAs, was auf ein insgesamt bärisches Momentum hindeutet. Solange der Preis unter den Widerständen bei 1090 USD und 1255 USD bleibt, bleibt das Abwärtsszenario intakt. Ein stabiler Schlusskurs oberhalb der 1090 USD könnte jedoch zu neuen Impulsen führen.
- Langfristig: Palladium befindet sich auf dem Monatschart langfristig in einem übergeordneten Aufwärtstrend, trotz der aktuellen Korrektur. Eine bullische Divergenz im RSI und erhöhtes Handelsvolumen deuten darauf hin, dass das Abwärtsmomentum nachlässt. Für eine mögliche Trendfortsetzung müsste der Preis über 1255 USD und den 200er SMA steigen. Andernfalls bleibt das Risiko eines weiteren Rückgangs bestehen.
Aktueller Palladiumpreis auf TradingView
Aktuelle Palladium Prognose 2025 – Technische Analyse
Update der Palladiumpreis Prognose und Chartanalyse am 19.03.25
Rückblick
Der Palladiumpreis bewegt sich seit einigen Monaten in einer Seitwärtsbewegung. Zwar kam es zeitweise zu kurzzeitigen Auf- oder Abwärtstrends, jedoch ohne nachhaltiges Momentum. Die Spanne zwischen 1260 USD und 815 USD bildet den äußeren Rahmen dieser Konsolidierung, wobei sich der Preis vornehmlich zwischen 900 USD und 1100 USD aufhielt.
Der RSI notiert momentan rund um die 50er-Marke – ein Hinweis auf einen neutralen Markt. Zudem befinden wir uns leicht unter den gleitenden Durchschnitten (50er und 200er SMA), was auf eine tendenziell bärische Grundstimmung hindeutet.

Palladium Prognose und Ausblick
Da es zurzeit an einer klaren Trendrichtung mangelt, ist Vorsicht geboten. Es bietet sich an, sowohl ein bullisches als auch ein bärisches Szenario im Auge zu behalten:
- Bullisches Szenario: Ein Ausbruch über die 1000-USD-Marke und die gleitenden Durchschnitte (50er und 200er SMA) könnte für kurzfristiges Aufwärtsmomentum sorgen. Entscheidender Trigger für einen Einstieg wäre ein stabiler Schlusskurs oberhalb der 1000 USD, idealerweise begleitet von einem Anstieg des Volumens.Die nächsten Ziele liegen bei 1090 USD und anschließend bei 1260 USD.
- Bärisches Szenario: Bei einem Ausbruch unter 900 USD rückt das Tief von 2018 (815 USD) ins Visier. Idealerweise wartest du einen Pullback zurück zu den Moving Averages (MAs) ab, bevor du auf eine Fortsetzung des Abwärtstrends setzt.
Supportlevel: 815 USD, 900 USD
Widerstandslevel: 1000 USD, 1090 USD, 1260 USD
Palladium Prognose für 2025-2026 (mittelfristig)
Auch auf dem Wochenchart zeigt sich die gleiche Konsolidierung, wobei das Momentum insgesamt bärischer ist. Der Preis notiert weiterhin unter den 50er und 200er SMAs, was auf einen intakten Abwärtstrend hindeutet. Seit dem starken Abverkauf ab 2022 hat sich Palladium jedoch stabilisiert, wobei das Tief von 2018 bei 815 USD bislang als wichtige Unterstützung gehalten hat.

Palladium Prognose und Ausblick
Der Abwärtstrend wurde vorerst gestoppt, doch das Chartbild bleibt bärisch, solange der Preis unter den Widerständen bei 1090 und 1255 USD bleibt. Ein stabiler Schlusskurs über der 1090er Marke, idealerweise begleitet von steigendem Volumen, könnte jedoch zu einem weiteren Aufwärtsimpuls führen, mit Kurszielen bei 1255 USD und möglicherweise darüber hinaus.
Sollte der Preis hingegen unterhalb der 900 USD-Marke schließen, wäre eine Fortsetzung des Abwärtstrends wahrscheinlich, mit einem Ziel beim Tief von 2018 bei 815 USD. Ein Bruch dieses Levels würde neue Tiefstände ins Visier rücken und den langfristigen Abwärtstrend bestätigen.
Supportlevel: 815 USD
Widerstandslevel: 1090 USD, 1255 USD
Langfristige Palladium Prognose bis 2030
Rückblick
Auf dem Monatschart zeigt sich Palladium langfristig weiterhin in einem Aufwärtstrend, auch wenn die aktuelle Korrektur kurzfristig bärisches Momentum aufweist. Der Preis liegt unter den 50er- und 200er-SMAs, was die bärische Tendenz untermauert.
Interessant ist jedoch die bullische Divergenz im RSI: Während der Preis tiefere Tiefs verzeichnete, bildete der RSI höhere Tiefs. Diese Divergenz deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck abnimmt. Zudem hat das Handelsvolumen in den letzten beiden Jahren stark zugenommen, was auf verstärktes Interesse im Markt hindeuten könnte – ein weiteres potenzielles Signal für eine mögliche Fortsetzung des langfristigen Aufwärtstrends.

Palladium Prognose und Ausblick
Die technische Analyse auf einer so hohen Zeitebene liefert oft nur begrenzte Aussagekraft, insbesondere in einem Markt, der stark von makroökonomischen Faktoren beeinflusst wird. Dennoch befindet sich der Palladiumpreis an einem interessanten Punkt.
Das erhöhte Handelsvolumen und die bullische Divergenz könnten darauf hindeuten, dass der Markt Aufwärtsmomentum gewinnt. Für eine sichere Bestätigung sollte der Preis jedoch über 1255 USD und den 200er SMA steigen. Ein stabiler Schlusskurs oberhalb dieser Marken wäre ein besseres Signal für eine mögliche Trendfortsetzung. Ohne diese Bestätigung bleibt das Risiko weiterer Abwärtsbewegungen bestehen.
Supportlevel: 451,5 USD, 650 USD, 815 USD
Widerstandslevel: 1090 USD, 1255 USD, 1395 USD
Fundamentale Analyse von Palladium: Alles, was du wissen musst
Was ist Palladium?
Palladium ist eines der seltensten Edelmetalle der Welt und gehört zur Gruppe der Platinmetalle. Es hat eine silbrig-weiße Farbe, ist extrem korrosionsbeständig und besticht durch seine Leitfähigkeit. Diese Eigenschaften machen es besonders beliebt für die Industrie.
Das Besondere an Palladium ist, dass es nicht gezielt abgebaut wird. Es fällt als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Platin und Nickel an. Die Verfügbarkeit hängt daher direkt von der Produktion dieser beiden Metalle ab.
Die Nachfrage wird vor allem von der Automobilindustrie bestimmt. Fast 80 Prozent des geförderten Palladiums werden in Katalysatoren eingesetzt, um schädliche Abgase in Autos zu neutralisieren. Aber auch in der Elektronik spielt Palladium eine wichtige Rolle, vor allem in Bauteilen wie Kontakten und Kondensatoren. Schmuck und Investments wie Barren oder Münzen machen einen kleineren Anteil aus, gewinnen jedoch zunehmend an Beliebtheit.
Palladiums historische Preisentwicklung
Palladium hat eine sehr interessante Preishistorie, die von starken Schwankungen und hoher Volatilität geprägt ist. Im Gegensatz zu Gold, das oft als „sicherer Hafen“ angesehen wird, zeigt Palladium eine sehr eigene Dynamik, die eng mit der industriellen Nachfrage verknüpft ist.

In den 1990er-Jahren war Palladium noch ein eher unbekanntes Metall, das wenig Beachtung fand. Entsprechend niedrig waren die Preise. Sie lagen damals bei unter 100 USD pro Unze. Doch Anfang der 2000er-Jahre begann der Aufstieg von Palladium, als die Automobilindustrie das Metall zunehmend für Katalysatoren einsetzte, um strengere Umweltauflagen zu erfüllen.
Um das Jahr 2000 herum kam es zur ersten großen Rallye. Die Preise schossen auf ein Rekordhoch von über 1.000 USD – eine Bewegung, die vor allem durch Lieferengpässe in Russland ausgelöst wurde. Doch die Euphorie währte nicht lange: Die Preise brachen bald wieder ein und stabilisierten sich in den Folgejahren auf deutlich niedrigerem Niveau.
Ein weiterer Wendepunkt kam nach der globalen Finanzkrise 2008/2009. Während die Nachfrage kurzfristig einbrach, erholte sich Palladium in den Folgejahren rasant, getragen von einer boomenden Automobilindustrie und einer steigenden Nachfrage aus den Schwellenländern. Zwischen 2016 und 2020 erlebte Palladium einen beispiellosen Preisboom, der 2022 mit über 3.400 USD seinen Höhepunkt erreichte.
Für diesen Anstieg gab es mehrere Gründe: Zum einen sorgten strenge Umweltauflagen für eine Rekordnachfrage aus der Automobilindustrie, zum anderen führten Lieferengpässe und die Sanktionen gegen Russland zu einem knappen Angebot. Aber auch der Preisanstieg hatte Folgen: Die Hersteller begannen, Palladium zunehmend durch das günstigere Platin zu ersetzen, was die Nachfrage drückte.
Wer fördert Palladium und wer verwendet es?
Palladium wird vor allem in Russland und Südafrika gefördert – zusammen stammen rund 75 Prozent der Weltproduktion aus diesen beiden Ländern. Dies macht den Markt besonders anfällig für geopolitische Krisen, wie die Spannungen in Russland in den letzten Jahren gezeigt haben.
Hinzu kommt, dass Palladium ausschließlich als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Platin und Nickel anfällt. Das bedeutet, dass Entwicklungen auf diesen beiden Märkten direkten Einfluss auf die Verfügbarkeit von Palladium haben. Sinkt die Nachfrage nach Platin oder Nickel, kann auch das Angebot an Palladium zurückgehen – unabhängig davon, wie hoch die Nachfrage nach Palladium selbst ist.
Der größte Abnehmer von Palladium ist die Automobilindustrie, die das Edelmetall in Katalysatoren einsetzt, um schädliche Emissionen zu reduzieren. Dies könnte sich in den nächsten Jahrzehnten ändern, da die Umstellung auf Elektrofahrzeuge den Bedarf an Katalysatoren verringern dürfte. Gleichzeitig entstehen jedoch durch neue Technologien wie Brennstoffzellen potenziell neue Anwendungsbereiche, die die Nachfrage nach Palladium stabilisieren könnten.
Was bewegt den Palladiumpreis? Aktuelle Fundamentalanalyse mit Ausblick
Der Palladiummarkt bleibt in Bewegung – getrieben von industrieller Nachfrage, geopolitischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Die Automobilindustrie ist nach wie vor der größte Abnehmer von Palladium. Rund 80 Prozent des Metalls werden für Katalysatoren in Benzin- und Hybridfahrzeugen verwendet. Strengere Emissionsvorschriften wie die geplante Euro-7-Norm könnten die Nachfrage langfristig weiter stützen. Verzögerungen bei der Umsetzung bremsen jedoch kurzfristig die Dynamik. Gleichzeitig steigt der Anteil von Elektrofahrzeugen, die kein Palladium benötigen. Der Hybridsektor bleibt jedoch stabil, und in der Brennstoffzellentechnologie könnte das Metall künftig eine neue Rolle spielen.
Die Förderung konzentriert sich im Wesentlichen auf zwei Länder: Auf Russland und Südafrika entfallen drei Viertel der Weltproduktion. Beide Länder haben jedoch mit Unsicherheiten zu kämpfen. Mögliche neue Sanktionen gegen Russland könnten den Export beeinträchtigen – ähnlich wie 2021/22, als die Unze zeitweise über 3.000 Dollar kostete. Südafrikas Bergbau leidet unter Stromknappheit und maroder Infrastruktur. Liefereinschränkungen aus diesen Regionen könnten zu mehr Volatilität führen.
Auch die Substitution durch das günstigere Platin gewinnt an Bedeutung. Viele Automobilhersteller haben bereits begonnen, ihre Katalysatoren entsprechend umzurüsten. Allerdings ist dieser Prozess nicht sofort umsetzbar – die Umstellung der Produktion dauert Jahre. Bis 2026 wird erwartet, dass Platin weiter Marktanteile gewinnt, Palladium aber wieder attraktiver werden könnte, wenn die Preisdifferenz groß genug wird.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflussen die Preisbildung zusätzlich. Ein starker US-Dollar macht Palladium für Käufer außerhalb der USA teurer, während steigende oder fallende Zinsen die Attraktivität von Edelmetallen als Inflationsschutz beeinflussen. Spekulationen an den Rohstoffbörsen spielen ebenfalls eine Rolle – hohe Lagerbestände können kurzfristig den Preisdruck verstärken, während Angebotsengpässe das Gegenteil bewirken.
Der Palladiummarkt steht vor richtungsweisenden Jahren: Zwischen Versorgungsrisiken aus den Förderländern und dem technologischen Umbruch in der Automobilindustrie sucht das Edelmetall seine neue Rolle. Anleger sollten sich auf anhaltende Preisschwankungen einstellen und die Marktentwicklung aufmerksam verfolgen.
Palladium vs. Gold vs. Platin vs. Silber: Ein Vergleich

Die Wertentwicklung der Edelmetalle Gold, Silber, Palladium und Platin verlief in den letzten Jahren sehr unterschiedlich. Während Gold als sicherer Hafen kontinuierlich an Wert gewann, blieb Silber deutlich volatiler, erholte sich aber zuletzt stark. Palladium erreichte zwischen 2020 und 2022 Rekordhöhen, zeigt seither aber eine deutliche Korrektur. Platin, das lange Zeit hinterherhinkte, hat sich in den letzten Jahren stabilisiert und zeigt Anzeichen einer Erholung.
Jahr | Gold (USD) | Silber (USD) | Palladium (USD) | Platin (USD) |
---|---|---|---|---|
2025 | 2.757,70 | 31,00 | 953,80 | 959,51 |
2024 | 2.508,24 | 27,76 | 877,85 | 882,68 |
2023 | 1.865,44 | 21,48 | 1.012,96 | 910,67 |
2022 | 1.699,08 | 22,43 | 1.675,30 | 997,87 |
2021 | 1.606,06 | 20,40 | 1.695,40 | 845,94 |
2020 | 1.539,92 | 21,58 | 1.914,09 | 872,86 |
2019 | 1.358,06 | 16,07 | 1.710,43 | 865,01 |
2018 | 1.120,03 | 13,51 | 1.104,87 | 694,59 |
2017 | 1.082,45 | 14,07 | 879,44 | 772,01 |
2016 | 1.098,36 | 15,38 | 635,22 | 851,39 |
2015 | 974,32 | 12,69 | 510,89 | 799,01 |
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Fragen und Antworten zur Palladium Prognose
Was ist Palladium?
Palladium ist ein seltenes Edelmetall aus der Gruppe der Platinmetalle. Es zeichnet sich durch seine silbrig-weiße Farbe, seine Korrosionsbeständigkeit und seine hohe Leitfähigkeit aus. Palladium spielt vor allem in der Automobilindustrie eine wichtige Rolle, da es in Katalysatoren eingesetzt wird, um schädliche Abgase zu neutralisieren.
Wird Palladium wieder steigen?
Palladium hat langfristig durchaus Aufwärtspotenzial. Ein stabilisierender Faktor bleibt die Nachfrage aus der Automobilindustrie, insbesondere durch Hybridfahrzeuge. Gleichzeitig könnten neue Technologien wie Wasserstoff-Brennstoffzellen die Nachfrage in Zukunft ankurbeln. Geopolitische Unruhen und mögliche Lieferengpässe aus Russland oder Südafrika könnten sich ebenfalls preistreibend auswirken. Der steigende Anteil von Elektrofahrzeugen und die Substitution durch Platin dämpfen jedoch den Preisdruck.
Welche Werkzeuge und Indikatoren werden für die Palladium-Prognose benutzt?
Für die Palladium-Prognose setzen wir auf technische Analyseinstrumente wie Unterstützungs- und Widerstandszonen, Trendlinien, gleitende Durchschnitte (50er und 200er SMA) sowie den Relative-Stärke-Index (RSI). Diese helfen dabei, wichtige Preisniveaus, mögliche Trendumkehrpunkte und potenzielle Kursziele zu identifizieren.
Hat Palladium noch eine Zukunft?
Ja, trotz Herausforderungen wie der Umstellung auf Elektrofahrzeuge und der Konkurrenz durch Platin hat Palladium eine Zukunft. Die Nachfrage aus dem Hybridbereich bleibt bestehen und Palladium gewinnt auch in anderen Anwendungsbereichen und Technologien an Bedeutung.
Auf welcher Basis werden die Prognosen erstellt?
Unsere Prognosen basieren hauptsächlich auf der technischen Analyse des Palladium-Charts (Palladium Futures). Dabei analysieren wir sowohl kurzfristige als auch langfristige Preisbewegungen und bewerten den übergeordneten Markttrend. Ergänzend berücksichtigen wir fundamentale Faktoren wie das Angebots- und Nachfrageverhältnis, wirtschaftliche Entwicklungen und die Rolle von Palladium in der Industrie.
Wie kaufe ich Palladium?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Palladium zu kaufen. Für langfristige Anleger eignen sich physische Barren oder Münzen, die sicher gelagert werden müssen. Alternativ kannst du über ETFs in den Palladiumpreis investieren oder Aktien von Minengesellschaften kaufen. Für aktive Trader eignen sich Palladium-Futures oder CFDs, mit denen du auf die Kursentwicklung spekulieren kannst – allerdings mit höherem Risiko. Wähle die Option, die zu deiner Strategie und Risikobereitschaft passt.
Welche Palladium-Aktien gibt es?
Einige der größten Unternehmen im Bereich der Palladiumförderung sind Norilsk Nickel (Russland) und Anglo American Platinum (Südafrika). Beide dominieren die globale Produktion. Weitere relevante Unternehmen sind Sibanye Stillwater und Impala Platinum. Diese Aktien bieten dir eine Möglichkeit, indirekt vom Palladiummarkt zu profitieren, ohne das Metall direkt kaufen zu müssen.